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Grundlagen der Informationstechnik

Grafikkarten

Die Grafikkarte setzt Prozessordaten so um, dass sie am angeschlossenen Monitor ausgegeben und dargestellt werden können. Seit IBM in den 80er Jahren die ersten so genannten MDA-Grafikkarten (Monochrome Display Adapter) entwickelte wurden bis heute viele weitere Standards auf den Markt gebracht.

VGA-Modi

Der Begriff VGA steht für Video Graphics Array, dem aktuellsten Grafikkarten-standard. Aufgrund ihrer Auflösung werden Standard VGA (640 x 480) und Super VGA (SVGA, 800 x 600) unterschieden. Moderne Grafikkarten verwenden jedoch weitaus höhere Auflösungen in den erweiterten VGA-Standards, benötigen hierfür aber eine Mindestausstattung an Speicher.

Steigt die Anzahl der dargestellten Farben, so wird auch die Darstellung am Monitor Durch die Verwendung feiner abgestufter Farbverläufe zunehmend realistischer.

Funktionsweise von AGP-Grafikkarten

AGP, der Accelerated Graphics Port, ist ein von Intel entwickelter Steckplatz für Grafikkarten. Während der PCI-Slot mit 33 MHz arbeitet, kann der AGP-Port mit 66 MHz oder 133 MH betrieben werden. Über der AGP können Grafikchips auf 3D-Daten und Texturen im Arbeitsspeicher fast genauso schnell zugreifen wie auf Daten im Bildspeicher.

Abbildung einer AGP-Graffikkarte (ohne Kühlkörper)AGP-Graffikkarte (ohne Kühlkörper)


Der enorme Vorteil von AGP-Grafikkarten liegt in der wesentlich schnelleren Verarbeitung der Grafik-Daten: Bei intensiven 3D-Anwendungen kann sie bis zur 4fachen Menge einer PCI-Grafikkarte bearbeiten. Ermöglicht wird dies durch einen speziellen AGP-Chipsatz auf dem Mainboard.



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