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Grundlagen der Informationstechnik

Drucker

Bei den Druckern wollen wir auf 4 bekannte Verfahren eingehen.

Matrix

Die Nadeldrucker sind die früher am weitest verbreitet gewesenen Drucker. Das Druckbild wird hier durch Nadeln erzeugt, welche durch ein mit Farbe getränktes Band auf das Papier gedrückt werden. Die Qualität lässt sich mit der Anzahl der Nadeln des Druckkopfes ausdrücken. Diese variiert zwischen 9, 18 und 24 Nadeln. Die Geschwindigkeit wird in Zeichen pro Sekunde (CPS) gemessen und variiert hier zwischen 50 und 500 CPS. Matrixdrucker sind sehr laut und deshalb in der Büroumgebung nicht erwünscht. Durch ihre Fähigkeit problemlos Endlospapier drucken zu können und mit einem Vorgang mehrere Durchschläge fertigen zu können ist ihnen in diesen Anwend- ungsgebieten ein fester Platz erhalten geblieben.

Laser

Laserdrucker wurden Mitte der 80er Jahre entwickelt und haben inzwischen eine festen Platz in der typischen Büroumgebung. Bei einem Laserdrucker erzeugt ein Laserstrahl auf einem geladenen Rezeptor ein statisch geladenes ‚Bild’ des zu erstellenden Ausdrucks. Dieses zieht wiederum Farbpartikel an, die auch nur an den statisch geladenen Stellen haften bleiben und anschließend auf das Papier übertragen werden. Laserdrucker überzeugen durch eine hohe Druckqualität (600 dpi und mehr), schnelles Drucken und niedrige Druckkosten pro Seite. Da sie im Vergleich zu ihren Kontrahenten auch noch extrem leise sind, stellen sie den idealen Büro- und Korrespondenzdrucker dar. Wichtig ist die Ausstattung des Druckers mit genügend RAM, da das Druckbild erst vollständig in das Gerät geladen werden muss, bevor mit dem Druckvorgang begonnen werden kann. Nachteil der Laserdrucker sind ihre noch sehr hohen Anschaffungskosten.

Tintenstrahl

Ein Tintenstrahldrucker druckt eine Seite, indem er feine Tintentröpfchen über mehrere Düsen aus seinem Farbtank an die vorher festgelegten Stellen auf das Papier schießt. Werden die Tintentröpfchen sehr fein und dicht genug aneinander gesetzt, so ergibt sich ebenfalls ein qualitativ sehr hochwertiges Druckbild. Mit modernen Tintenstrahldruckern sind heute durchaus schon Auflösungen von 720 dpi oder 1440 dpi möglich. Durch die Verwendung unterschiedlicher Farbtanks und Druckköpfe ist es unkompliziert möglich Farbdrucke zu erstellen. Billige Tintenstrahldrucker drucken mit einer Farbkartusche (CMY) und mischen die Farbe Schwarz aus gleichen Anteilen der drei Grundfarben. Dies hat jedoch folgende Nachteile: - Das resultierende Schwarz hat meist einen unansehnlichen Braun- oder Grünstich. - Für einen Bildpunkt in schwarz wird das Äquivalent von drei Bildpunkten Farbe verbraucht.

Farbzwischentöne interpoliert der Drucker grundsätzlich über die vier Grundfarben (Dithering). Drucken Sie jedoch vorwiegend Fotografien oder anderes Bildmaterial mit sehr vielen Farbnuancen, so können sie die Bildqualität erheblich verbessern, indem Sie einen Drucker verwenden, der nicht nur die vier Grundfarben CMYK verwendet, sondern auch spezielles Foto-Magenta und Foto-Türkis.

Thermosublimation

Das Hauptanwendungsgebiet von Thermosublimationsdruckern liegt beim Druck von Fotos oder fotorealistischem Material in höchster Qualität. Im Drucker liegen hierzu Trägerfolien bereit, die die verwendeten Grundfarben als Wachspartikel enthalten. Beim drucken wird an den benötigten Stellen die Trägerfolie so stark erhitzt, dass das Wachs vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht und dabei in das Spezialpapier diffundiert, das bedruckt werden soll. Durch die Regelung der Temperatur am Druckkopf kann die Farbintensität reguliert werden (üblicherweise 256 Stufen pro Farbton), was zu einer hohen Farbzahl führt (16.7 Millionen beim drucken mit drei Grundfarben). Dieses Verfahren erzielt dadurch dass Farbpartikel echt überlagern eine Farb- auflösung von 300 dpi, während zum Beispiel ein Tintenstrahldrucker eine viel höhere dpi-Zahl benötigt um vergleichbar gute Ergebnisse zu erzielen. Nachteil des Verfahrens sind die hohen Druckkosten die durch das Spezialpapier und die Tatsache, dass verfahrensbedingt die Trägerfolie immer abgerollt wird, egal ob an der jeweiligen Stelle ein Punkt in entsprechender Farbe gesetzt wurde oder nicht, entstehen.



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