IT-Info
Grundlagen der Informationstechnik
Diskettenlaufwerke (FDD)
Eine Diskette (FDD = Floppy Disk Drive) besteht aus einer
runden, flexiblen Kunststoffscheibe, die beidseitig hauchdünn mit
einer magnetisierbaren Verbindung überzogen ist. Diese Beschichtung
besteht entweder aus Eisenoxid, Kobalt oder Barium. Zum Schutz vor
Beschädigungen wird die Scheibe in einer Schutzhülle eingeschlossen.
In den heutigen Personal Computern kommen 3,5 Zoll-Disketten zum
Einsatz, ältere Rechner arbeiten auch mit 5,25 Zoll-Disketten.
Abbildung einer 3,5 Zoll Diskette
Die Schreibdichte bezeichnet die Menge an Informationen, die an einer
bestimmten Stelle der Diskette zuverlässig geschrieben werden kann.
Dabei kann mit der Schreibdichte entweder die Anzahl der Spuren auf
einem Zoll (tpi= tracks per inch) Angegeben werden oder es wird die
Aufnahmefähigkeit einer Spur mit der Anzahl der Bits pro Zoll
(bpi = bits per inch) angegeben.
Die Daten auf einer Diskette werden in Spuren und Sektoren abgespeichert,
damit die zu speichernden Informationen eindeutig adressiert werden können.
Die Spuren bestehen aus schmalen, konzentrischen kreisen, die von den
Sektoren in einzelne Abschnitte aufgeteilt werden. Die Speicherung der
Daten erfolgt bitweise, wobei ein Bit durch die besondere Ausrichtung der
magnetischen Feldlinien definiert ist.
Häufig verwendete Abkürzungen bei Diskettenformaten sind:
DD = double density (doppelte Schreibdichte, wird auch mit 2D bezeichnet)
HD = high density (hohe Schreibdichte
ED = extra high density (extra hohe Schreibdichte)
Tpi = tracks per inch (Spuren pro Zoll)
DS = double sided (doppelseitig beschreibbar, wird auch mit 2S bezeichnet)
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